Elektro-Hypercars: Nur mit Software beherrschbar

    Maia Schmied
    Maia Schmied

    2'000 Elektro-PS im Zaum halten: Erfahren Sie, wie moderne Software und präzises Torque Vectoring die Urgewalt elektrischer Hypersportler kontrollierbar macht.

    RIMAC NEVERA R - STATIC
    Rimac Nevera: Die «R»-Variante ist die radikalere, fahrerfokussierte Weiterentwicklung des bereits rekordbrechenden Supersportlers. - RIMAC

    Moderne Elektro-Hypersportler faszinieren mit einer Beschleunigung, die den Atem stocken lässt. Die brachiale Kraft entsteht ohne jede Verzögerung direkt beim ersten Antippen des Gaspedals.

    RIMAC NEVERA
    Der Rekordjäger: An nur einem einzigen Tag stellte der Nevera unglaubliche 23 Weltrekorde für Beschleunigung und Bremsen auf. - Rimac

    Doch die echte Kunst besteht darin, diese enorme Leistung kontrolliert auf den Asphalt zu bringen. Denn: Ohne hochmoderne Regelsysteme würden die Reifen der Elektro-Supersporwagen innerhalb von Sekunden in Rauch aufgehen.

    Die digitale Dompteurin der Urgewalt

    Das wichtigste Werkzeug gegen durchdrehende Räder ist die softwaregesteuerte Traktionskontrolle. Während mechanische Systeme früherer Epochen träge reagierten, arbeiten moderne Steuergeräte im Millisekundentakt.

    Zentrale Rechenwerke wie das «Heart of Joy» von BMW verarbeiten Fahrdaten zehnmal schneller als ältere Plattformen. Sie kombinieren die Antriebssteuerung direkt mit der Fahrdynamikregelung in einer einzigen Recheneinheit.

    Mercedes Benz AMG GT
    Axialfluss-Power: Drei revolutionäre Axialfluss-Motoren liefern eine brachiale Systemleistung von bis zu 1'169 PS. - AMG

    Dadurch wird der Schlupf an jedem einzelnen Rad fast in Echtzeit korrigiert. Der Fahrer spürt kaum noch, wie das System im Hintergrund die Leistungszufuhr permanent anpasst.

    Perfekte Spurtreue dank Vierfach-Power

    Eine Schlüsselrolle bei der Bändigung spielen Autos mit vier separaten Elektromotoren. Diese Bauweise ermöglicht ein hochentwickeltes, aktives Torque Vectoring an allen vier Rädern einzeln.

    Xiaomi SU7
    Der rennstreckenoptimierte Xiaomi SU7 Ultra leistet dank dreier Motoren irrwitzige 1'548 PS. - Xiaomi

    Jedes Rad erhält genau die Menge an Drehmoment, die es physikalisch übertragen kann. In schnellen Kurven wird das äussere Rad beschleunigt und das innere Rad gezielt abgebremst.

    Das Fahrzeug drückt sich dadurch spürbar selbst in die Kurve hinein. Dieses komplexe Zusammenspiel verhindert das Untersteuern und sorgt für eine extrem stabile Strassenlage.

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    Kommentare

    User #3669 (nicht angemeldet)

    Und wie lange hält der Akku diese Autölis wenn er mal Vollgas gibt?

    User #5609 (nicht angemeldet)

    Keine Chance gegen mein 50'000PS frUFO.

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