Olympia Paris 2024 - Toyotas Paukenschlag zum Abschied

    Daniel Huber
    Daniel Huber

    Toyota setzt bei den Olympischen und Paralympischen Spielen 2024 in Paris auf Elektromobilität und Wasserstofftechnologie – ein Abschied mit Paukenschlag.

    Poster Paris 2024
    Offizielles Poster der Olympischen Sommerspiele in Paris 2024. - Paris2024

    Toyota, der weltweit grösste Automobilhersteller, ist ein wichtiger Partner der Olympischen und Paralympischen Spiele 2024 in Paris. Das Unternehmen engagiert sich als offizieller Mobilitätspartner und stellt eine Vielzahl von Fahrzeugen und Mobilitätslösungen für die Spiele bereit.

    Toyota Fahrzeuge
    Toyota ist Mobilitätspartner 2024 der Olympischen Spiele in Paris. - Toyota

    Der japanische Automobilgigant investiert 100 Millionen US-Dollar als offizieller Mobilitätspartner, ein Titel, der bis Ende 2024 gilt. Doch hinter den Kulissen brodelt es:

    Toyota plant, den Vertrag nicht zu verlängern, unzufrieden mit der mangelnden Unterstützung für olympische Athleten und den hohen Kosten. Nun Toyota auch offiziell angekündigt, den Sponsoringvertrag nach den Spielen in Paris auslaufen zu lassen.

    Mikromobilitätslösungen für eine barrierefreie und effiziente Fortbewegung

    In Paris zeigt Toyota jedoch noch einmal seine gesamte Innovationskraft. Neben 2.650 elektrifizierten Pkw, darunter 500 Toyota Mirai mit Wasserstoffantrieb, setzt das Unternehmen auf Mikromobilität für alle.

    C+Walk
    C+Walk gibt es auch als LongBoard. - Toyota

    250 elektrische C+walk Fahrzeuge ermöglichen es Athleten, Offiziellen und Freiwilligen, sich im Olympischen Dorf fortzubewegen. Für Rollstuhlfahrer stehen spezielle e-Puller bereit, und 50 batteriebetriebene Toyota Proace Transporter erleichtern den Transport von Personen mit eingeschränkter Mobilität.

    e-puller
    e-puller von Toyota in Paris. - Toyota

    Insgesamt stellt Toyota 700 Mobilitätsprodukte für die «letzte Meile» bereit, darunter auch 250 emissionsfreie Accessible People Mover (APM), die speziell für Menschen mit Behinderungen entwickelt wurden.

    Wasserstofftechnologie als Schlüsselkomponente

    Diese Fahrzeuge werden nach den Spielen in der Region Paris für spezielle Personenbeförderungsdienste eingesetzt. Toyota nutzt die Spiele auch als Testfeld für seine Wasserstofftechnologie.

    APM in Paris
    APM - eingesetzt in Paris. - Toyota

    Neben den Mirai-Fahrzeugen präsentiert das Unternehmen bis zu zehn weitere Anwendungen mit Brennstoffzellen, darunter Busse, Lastwagen, Boote und Gabelstapler. Zwei der Wasserstoffbusse wurden speziell für Paris 2024 umgebaut, um ganze Rollstuhlteams transportieren zu können.

    Trotz dieser beeindruckenden Leistung erntet Toyota Kritik von Umweltschützern, die dem Unternehmen «Greenwashing» vorwerfen.

    Toyota in der Kritik

    Sie bemängeln, dass Toyota zwar sein «grünes» Image aufpoliert, aber immer noch hauptsächlich auf Verbrennungsmotoren setzt. Die Partnerschaft mit den Olympischen Spielen bietet Toyota zwar eine Bühne für seine neuesten Technologien, doch ob das Unternehmen wirklich einen signifikanten Beitrag zur Nachhaltigkeit leistet, bleibt fraglich.

    Die Olympischen Spiele in Paris markieren somit einen Wendepunkt in der Beziehung zwischen Toyota und dem IOC. Das Ende der Partnerschaft wirft Fragen über die Zukunft des Sponsorings und die Rolle von Unternehmen bei der Förderung nachhaltiger Praktiken auf.

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    Kommentare

    User #4633 (nicht angemeldet)

    Paris isch wundervoll, aber nid für Olympia.

    User #7632 (nicht angemeldet)

    Habe tatsächlich Tickets …. 🥳

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