Car of the Year 2026: Wer holt sich die Krone in Brüssel?
Sieben Finalisten kämpfen um die prestigeträchtigste Auszeichnung der Automobilwelt. Welches Modell überzeugt die Expertenjury am 9. Januar?

Die Wahl zum «Car of the Year 2026» kürt Innovationen, welche die Zukunft auf unseren Strassen massgeblich bestimmen könnten. In Brüssel steigt am kommenden Freitag die grosse Preisverleihung.
Wir haben die spannendsten Finalisten für Sie unter die Lupe genommen.
Fiat Grande Panda: Die Rückkehr einer Ikone
Der Fiat Grande Panda interpretiert das legendäre Design des Klassikers für das Elektrozeitalter völlig neu. Mit einer Länge von knapp vier Metern bleibt er das ideale Fahrzeug für die verwinkelten Gassen unserer Altstädte – von Zürich bis Genf.

Technisch bietet Fiat eine clevere Wahlmöglichkeit zwischen reinem Elektroantrieb und effizienten Hybrid-Varianten. Dank der kompakten 44-kWh-Batterie erreicht der Stromer eine alltagstaugliche Reichweite von rund 260 Kilometern.
Im Innenraum überrascht Fiat mit nachhaltigen Materialien und dem markanten «Hängematten»-Fach als Hommage an das Original. Ein starker Kandidat für urbane Individualisten.
Renault 4 E-Tech: Nostalgie & Nutzwert
Renault setzt seinen Erfolgskurs bei der Wiederbelebung ikonischer Modelle konsequent fort. Das Design des kompakten SUV weckt sofort Erinnerungen an das unverwüstliche Kultauto der Sechzigerjahre.
Technisch ist der 4 E-Tech jedoch im Heute angekommen: Mit bis zu 150 PS und einer Reichweite von bis zu 400 Kilometern ist er voll langstreckentauglich. Ein Highlight ist das optionale Faltdach, das im Sommer für echtes Open-Air-Feeling sorgt.

Dank der flexiblen Raumausnutzung ist dieser Renault besonders für die Schweiz interessant, wo Vielseitigkeit und Freizeitwert grossgeschrieben werden.
Mercedes-Benz CLA: Das Effizienzwunder
Mercedes-Benz präsentiert mit dem elektrischen CLA einen Technologieträger auf Basis der neuen 800-Volt-Architektur. Das System ermöglicht beeindruckende Ladezeiten: In nur zehn Minuten fliesst Strom für weitere 300 Kilometer.

Die aerodynamische Silhouette optimiert die Effizienz bei Autobahnfahrten erheblich, während der «MBUX Superscreen» im Cockpit neue Massstäbe in der Digitalisierung setzt.
Künstliche Intelligenz unterstützt das System dabei, die Bedürfnisse der Insassen vorausschauend zu erkennen. Damit zielt die Marke aus Stuttgart direkt auf die anspruchsvolle Premium-Kundschaft sowie auf Pendler ab.
Das Rennen um den Titel
Insgesamt sieben Modelle stehen auf der Shortlist für die begehrte Auszeichnung der europäischen Fachjournalisten. Neben Fiat, Renault und Mercedes kämpfen auch Modelle von Citroën, Dacia, Kia und Skoda um den ersten Platz.
Die Kriterien für den Sieg sind streng: Technische Innovation, Sicherheit, Fahrkomfort und das Preis-Leistungs-Verhältnis müssen stimmen. Besonders für Schweizer Käufer sind zudem Aspekte wie reale Reichweite und die Verfügbarkeit von Allradoptionen entscheidend.
Die Expertenjury wird ihre endgültige Entscheidung nach intensiven Testfahrten bekannt geben. Wir dürfen gespannt sein, welcher Hersteller die Trophäe am 9. Januar 2026 in Empfang nehmen darf.














